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Immobilien als Altersvorsorge - wichtig

Immer Miete zu zahlen geht ins Geld. Früher oder später stellt man sich da die Frage, ob man die monatlichen Zahlungen nicht in einem sinnvolleren Zusammenhang leisten könnte und der Gedanke an den Erwerb eines Eigenheims ist geboren. Mit etwa 20 Jahren Kreditlaufzeit wird es pünktlich zur Rente abbezahlt sein und ein sicheres Dach über den Kopf für die Familie bleiben. Um festzustellen, ob sich das lohnt, muss man zunächst eine einfache Rechenaufgabe bewältigen.

Was bleibt übrig?
Wer ein Bauvorhaben hat oder eine Immobilie zum Kauf ausgesucht hat und dann seinen Kredit berechnen will, muss von verschiedenen Grundannahmen ausgehen. Eine Rolle spielt natürlich das Einkommen, das zur Verfügung steht und in Zukunft zur Verfügung stehen wird. Wichtig ist daher auch, das Alter der Kreditnehmenden zu berücksichtigen, das wird schließlich auch jede Bank tun. Anhand dieser Eckdaten kann man einen geeigneten Kreditrahmen und eine Laufzeit berechnen. Die Zinssätze ergeben dann die Höhe der Tilgungsraten, die schließlich immer zu etwa 98 Prozent aus Zinsen bestehen. Die Höhe des Kredits im Verhältnis bestimmt die Höhe der Raten. Allerdings mindert eine längere Laufzeit die anteilige Tilgung und die Endsumme, die man für den Kauf des Hauses aufgewendet hat, kann dann leicht das Doppelte des Preises betragen, mit dem das Haus auf den Markt gekommen war. Ziel eines jeden Kredits sollte daher immer seine schnellstmögliche Rückzahlung sein. Denn sonst häufen sich neben der Aufnahmesumme die Zinskosten und machen das Ganze zu einem Minusgeschäft. Dann hätte man vielleicht besser gleich in eine gute Rentenversicherung investiert und wäre zur Miete wohnen geblieben.

Vorsicht Rechenfehler
Auch als Besitzer eines Eigenheims kommt die Sorglosigkeit nicht mit dem Grundbucheintrag. Eine veränderte berufliche Situation kann einen Umzug erforderlich machen, der einen zwingt, das Haus zu vermieten. Instandhaltung und Pflege muss man dann aus der Hand geben und das geht nicht immer gut. Mit den Mieteinnahmen muss man die Raten tilgen und zusätzlich die anfallenden Reparaturen finanzieren. Außerdem hat man dann noch zusätzlich die Aufwendungen für die Miete der neuen Wohnung. Nicht nur finanziell, sondern auch administrativ ist das eine hohe Belastung. Wer in Immobilien investieren will, ohne sie selbst zu nutzen, sondern um sie zu vermieten, solle lieber eine professionelle Hausverwaltung einsetzen oder gleich in Immobilienaktien oder Fonds investieren. Dann hat man weder Ärger noch Aufwand und trotzdem eine stabile Geldanlage, die einem nicht nur Sicherheit für die Zukunft, sondern auch noch finanzielle Entwicklungschancen bietet.

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